inklusiv und divers

 

Der Begriff der Inklusion wird hierzulande hauptsächlich in Zusammenhang mit Sonderpädagogik gebraucht, lässt sich aber auch auf allgemeine gesellschaftspolitische Prozesse anwenden. Das wesentliche Prinzip bezieht sich auf Wertschätzung und Anerkennung von Diversität [=Unterschiedlichkeit].

 

Neugier auf die nächste Umgebung und Verantwortung für ein offenes Miteinander sind Grundvoraussetzung dafür, Menschen zu akzeptieren wie sie sind. Damit wird auch der Begriff der Integration obsolet, der bedeutet, dass sich Minderheiten an eine Mehrheit anpassen müssen, um zumindest toleriert zu werden.

Was aber machen wir mit Menschen, die ihre Hautfarbe nicht ändern können, die sich im Rollstuhl fortbewegen, die anders lieben, die anders wahrnehmen, sehen, hören, fühlen, als sie aussehen, sich anders kleiden? Wir wollen weg von diesem Gnadenakt, weg von der Forderung sich zu assimilieren, weg von Clandenken und Ausgrenzung.

 


Kommunikationskultur ist keine Einbahnstraße – sie basiert auf der Bereitschaft, sich auf andere mit all ihren Facetten einzulassen. Dies ist natürlich nur möglich, wenn eine umfassende Sichtbarkeit gegeben ist. Diversität muss Bestandteil jeder Nachbarschaft und jedes Kiezes sein, sie muss überall erfahrbar werden. Dafür setzen wir uns ein.

 


 

Upstall Kreuzberg ist Mitglied im Bündnis radikal divers. Dieses Bündnis formiert erstmalig eine Allianz der Diversen, die normalerweise für ihre eigenen Rechte eintreten, denn damit sind sie vollauf beschäftigt. Gerade in Zeiten des kulturellen Backlashs müssen wir uns solidarisieren und sichtbar machen, um bereits Errungenes nicht wieder zu verlieren.

 

Unser Engagement für die Anerkennung von Diversität hat erst sein Ziel erreicht, wenn Menschen, die sich selber immer als zu respektierendes Individuum begreifen, bereit sind, dies auch anderen zuzugestehen. Denn Individualität heißt nichts anderes als Diversität.

 

 

Jede* kann dabei sein…

Willkommen im Bündis!

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